CHRONIK vor 2010

1960 Der Niedergang der Singgemeinschaft Oisternig

(Wörtlich zitiert nach Hans Leiler aus der Chorchronik)
„Mit ihrem reschen Auftritt, den Schwung im Tanze, sowie mit der Hingabe im Tanz und ihrer vielfarbigen Gailtalertracht erobert sich die Vereinigung im Sturm die Sympathie der Nachbarländer Italien und Frankreich. Gewiß haben diese Fahrten und die dort errungenen Erfolge die Singgemeinschaft zu großem Stolz berechtigt, denn gar manche Wimpel und Schleife an der Fahne, sowie Erinnerungsgeschenke zeugen von den dort errungenen Erfolgen. Wenn auch solche Auftritte und Erfolge gewiß die Mitglieder anspornen und mitreißen, so bergen sich doch auch Gefahren der Gleichgültigkeit in sich, wenn sie zu oft erlebt werden. Die Mitglieder wurden einfach überfordert. „Bei freiwilligen Institutionen sind nur dort dauernde Erfolge gesichert, wo ein gewisses Maß eingehalten wird.“ Auch das Tempo der Zeit, die Motorisierung, die damals mit Riesenschritten um sich griff, tat das ihre. Es war doch schöner, am Motorrad oder im Auto in der Gegend herumzufahren, als bei den Proben zu sein, oder gar am Sonntag auftreten zu müssen. Die Sicherheitsdirektion drängte auf eine Stornierung des angemeldeten Vereines und so mußte im Februar 1960 die endgültige Abmeldung beim Sängerbund erfolgen.“

 

 

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Kontakt

Singgemeinschaft Oisternig

Obfrau: Claudia Leitner

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