CHRONIK vor 2010

1983 Chorleiterwechsel

In der Ausschußsitzung vom 29. August 1983 legt der Chorleiter Alois Leiler die Chorleitung in die Hände von Franz Mörtl. 
Neben der Pflege des heimischen Liedgutes befasste er sich intensiv mit zeitgenössischer moderner Musik, mit Pop, Gospelsongs und Spirituals.

 

 

1970 Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit

Bei der Probe am 7. August 1970 beschließen die anwesenden Sänger die Vereinstätigkeit wieder aufzunehmen.

Chorleiter: Leiler Alois
Obmann: Matthäus Fina
Obmannstellvertreter: Kaiser Hubert
Schriftführer: Millonig Heidi und Mörtl Brigitte
Kassiere: Müller Georg und Pipp Valentin
Prüfer: Kaiser Hans und Wiegele Jakob
Beiräte: Leitner Andreas, Jank Fanny, Leiler Resi

Die Begeisterung für den Gesang ist groß. Die Proben sind sehr gut besucht. Den Hauptstock des Chores bilden Sängerinnen und Sänger aus der ersten Singgemeinschaft.

 

 

1960 Der Niedergang der Singgemeinschaft Oisternig

(Wörtlich zitiert nach Hans Leiler aus der Chorchronik)
„Mit ihrem reschen Auftritt, den Schwung im Tanze, sowie mit der Hingabe im Tanz und ihrer vielfarbigen Gailtalertracht erobert sich die Vereinigung im Sturm die Sympathie der Nachbarländer Italien und Frankreich. Gewiß haben diese Fahrten und die dort errungenen Erfolge die Singgemeinschaft zu großem Stolz berechtigt, denn gar manche Wimpel und Schleife an der Fahne, sowie Erinnerungsgeschenke zeugen von den dort errungenen Erfolgen. Wenn auch solche Auftritte und Erfolge gewiß die Mitglieder anspornen und mitreißen, so bergen sich doch auch Gefahren der Gleichgültigkeit in sich, wenn sie zu oft erlebt werden. Die Mitglieder wurden einfach überfordert. „Bei freiwilligen Institutionen sind nur dort dauernde Erfolge gesichert, wo ein gewisses Maß eingehalten wird.“ Auch das Tempo der Zeit, die Motorisierung, die damals mit Riesenschritten um sich griff, tat das ihre. Es war doch schöner, am Motorrad oder im Auto in der Gegend herumzufahren, als bei den Proben zu sein, oder gar am Sonntag auftreten zu müssen. Die Sicherheitsdirektion drängte auf eine Stornierung des angemeldeten Vereines und so mußte im Februar 1960 die endgültige Abmeldung beim Sängerbund erfolgen.“

 

 

1949 Gründung der Singgemeinschaft Oisternig

Wo der Wildbach rauschtGleich nach dem 1. Weltkrieg, (1919) bildete sich eine Burschenrunde, die unter der Leitung des Lehrers Andreas Millonig das Kärntnerlied pflegte. Die anfänglich kleine Gruppe erfreute sich bald eines regen Zulaufs und wurde unter der Leitung von Direktor Tarmann größer, so dass im Jahre 1925 offiziell die Sängerrunde Feistritz/Gail gegründet und beim Sängerbund angemeldet wurde. Obmann war zu dieser Zeit Paul Kaiser. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges setzte dem frohen Schaffen dieser ersten Kulturinstitution ein jähes Ende. Nach dem zweiten Weltkrieg aber haben sich wiederum sangesfreudige Heimkehrer – Frauen – Burschen und Mädchen zusammengefunden, die getreu ihren Vorfahren Gesang und Spiel wieder aufnahmen. In der Hauptversammlung am 9. Februar 1949 wurde die Singgemeinschaft neu konstituiert und nachstehender Vorstand gewählt:

Obmann: Schoier Valentin, Schneidermeister
Obmann Stellvertreter: Mörtl Franz, Schneidermeister
Chormeister: Kattnig Sepp, Lehrer
Chormeister Stellvertreter: Leiler Alois, Lehrer
Kassier: Kerschbaumer Anton, Zollbeamter
Kassier Stellvertreter: Abuja Hans, Landwirt
Schriftführer: Leiler Hans, Tischler

Die neue Gemeinschaft wurde nach dem Hausberg Oisternig „Sing- und Dorfgemeinschaft Oisternig“ benannt, die nicht nur das Singen, sondern auch das Laienspiel und den Volkstanz pflegte.

 

 

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Kontakt

Singgemeinschaft Oisternig

Obfrau: Claudia Leitner

Tel.: +43 650 4201065

E-Mail: info@oisternig.at